Prävention 12. Oktober 2024 6 Min.

Zeckenaktivität im Herbst: Tipps zur Vorbeugung und Pflege

Mit dem Herbst beginnt eine Zeit des Jahres, in der die Natur in ihren schönsten Farben erstrahlt. Doch diese Jahreszeit bringt auch eine oft übersehene Gefahr mit sich: Zecken.

Zeckenaktivität im Herbst: Tipps zur Vorbeugung und Pflege

Mit dem Herbst beginnt eine Zeit des Jahres, in der die Natur in ihren schönsten Farben erstrahlt und wir die Spaziergänge im Wald wieder besonders geniessen. Doch diese Jahreszeit bringt auch eine oft übersehene Gefahr mit sich: Zecken. Viele Menschen gehen davon aus, dass Zecken im Herbst weniger aktiv sind – das ist jedoch ein weit verbreitetes Missverständnis.

Solange die Temperaturen über 7 °C liegen, bleiben Zecken aktiv. Gerade in den feuchten Herbstmonaten finden sie in Laub, hohem Gras und am Waldrand ideale Bedingungen. Spaziergänger, Hundebesitzer und Kinder, die im Laub spielen, sind besonders gefährdet.

Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen, darunter Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Beide Erkrankungen können erhebliche gesundheitliche Folgen haben, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Tragen Sie bei Aufenthalten im Wald lange, helle Kleidung, schliessen Sie Hosenbeine in die Socken und nutzen Sie ein zeckenabweisendes Spray. Nach dem Spaziergang sollten Sie Ihren Körper – besonders Kniekehlen, Achseln, Bauchnabel und Haaransatz – gründlich absuchen.

Wird eine Zecke entdeckt, sollte sie mit einer feinen Pinzette so nah wie möglich an der Haut gegriffen und langsam herausgezogen werden. Vermeiden Sie Öl, Klebstoff oder Quetschen – das erhöht das Infektionsrisiko. Sollte sich an der Einstichstelle eine ringförmige Rötung bilden, suchen Sie umgehend unsere Praxis auf.

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